Heute steht unser erstes Interview im Jahr 2026 an! Es handelt sich um ein klassisches FSJ-Interview – allerdings nicht von einer Person, die von Nümbrecht aus woanders ihr FSJ gemacht hat, sondern noch einmal umgekehrt: Wir interviewen heute Bernice Schröder, die aktuell als FSJlerin bei uns in der „alten“ Schmiede ist. Dann starten wir doch mal mit dem Interview! 🙂
1. Hallo Bernice! Cool, dass Du Dich auf das „Experiment Website-Interview“ einlässt. Fangen wir mal ganz einfach an: Wie alt bist Du und wo kommst Du her?
Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Bad Oldesloe, das ist eine Stadt in Schleswig-Holstein, die zwischen Hamburg und Lübeck liegt.
2. Wie sieht die Familie aus, in der Du aufgewachsen bist? Hast Du zum Beispiel Geschwister?
Ich bin in einer Familie mit 5 Personen aufgewachsen. Dazu gehören meine Eltern Cornelia und Sebastian und meine beiden Geschwister Elisabeth und Benedikt.

3. Mittlerweile bist Du schon einige Zeit mit der Schule fertig. Was hast Du denn nach der Schule gemacht und wie bist Du jetzt hier bei uns in Nümbrecht gelandet?
Nach meinem Abitur 2024 habe ich von September 2024 bis August 2025 ein FSJ an der Klostermühle im Gästeteam gemacht. Dabei habe ich Lynn Schuster kennengelernt, die ebenfalls FSJlerin war und mit der ich mir während dem Jahr ein Zimmer geteilt habe. Sie kommt aus Nümbrecht. Wir sind jetzt gut befreundet und über Lynn habe ich dann auch ihre Mutter, Ulrike Schuster, kennengelernt. Gegen Ende des Jahres an der Klostermühle kam sie dann auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte, sie bei der Arbeit in der Alten Schmiede zu unterstützen und noch ein weiteres FSJ zu machen.
4. Auf jeden Fall super, dass Du den Weg zu uns gefunden hast! Darüber freuen wir uns sehr. Mittlerweile bist Du schon ein bisschen dabei. Hast Du in der „alten“ Schmiede schon so etwas wie Deine „Lieblingsaufgaben“ gefunden, die Du sehr gerne machst?
Mir macht es Spaß, einfach im Café zu arbeiten und es ist schön zu sehen, wie immer mehr Schüler sich in ihrer Mittagspause auf den Weg zur Schmiede machen und wie wohl sie sich dort fühlen. Auch freitags im AmBOSS ist die Arbeit mit den Jugendlichen sehr toll.

5. In der „alten“ Schmiede hat sich in den vergangenen Monaten ja auch optisch einiges geändert. Wie ist da der aktuelle Stand?
Es gibt nun seit einiger Zeit neue Stühle, der Thekenbereich wurde erneuert und seit Januar haben wir jetzt auch eine neue Küche.
6. Neben der Arbeit in der „alten“ Schmiede bist und warst Du auch noch an anderen Stellen in unserer Nümbrechter Kirchengemeinde bzw. im CVJM aktiv. Wo denn und was zählt da noch so zu Deinen Aufgaben?
Während die Arbeit in der Schmiede und im amBOSS meine Hauptaufgaben sind, bin ich noch Mitarbeiterin im Teenkreis in Nümbrecht, bei der Konfi-Arbeit in Harscheid und montags biete ich am Gymnasium in Nümbrecht einen Kreativ-Workshop in der Mittagspause an. Außerdem war ich bei Aktionen wie dem Fußball-Camp, der Weihnachtsbaum-Aktion und der Mädchenjungschar-Freizeit dabei. Und auch aktuell bei truestory.
7. Das ist ja insgesamt doch eine ganze Menge, was Du so tun darfst – oder teilweise vielleicht eben auch musst. Gibt es dabei auch Aufgaben, auf die Du gerne verzichten würdest?
Der regelmäßige Einkauf für die Schmiede müsste manchmal nicht unbedingt sein. 🫣 😉 Aber ansonsten mache ich eigentlich alles gerne.
8. So ein FSJ kann ja eine ziemlich intensive Zeit sein – gab es in der Klostermühle oder in Nümbrecht Momente, in denen du Gott besonders erlebt hast?
Auf jeden Fall. Bereits der Weg zur Klostermühle war für mich total von Gott geführt und ich bin ihm sehr dankbar für alle neuen Erfahrungen, Herausforderungen und besonders die Leute, die ich dort kennenlernen durfte.
Und auch hier in Nümbrecht darf ich Gott immer mehr kennenlernen und erleben, wie er mich persönlich, aber auch in der Beziehung zu ihm immer mehr wachsen lässt und dass ich ihm in allem vertrauen darf. Immer wieder gibt es Momente, wo ich sehen darf, wie gut Gott mich führt.

9. Hast Du einen Lieblingsvers oder eine Lieblingsgeschichte aus der Bibel? Und wenn ja, dann wieso genau diese Stelle?
Es gibt einen Vers aus Jesaja 41, den ich sehr gerne mag. Dort steht: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!“ (Vers 10). Dieser Vers wurde mir vor einigen Jahren zugesprochen und ist mir seitdem immer wieder aufgefallen. Wir dürfen wissen, dass wir in allem nicht alleine sind, sondern dass Gott uns begleitet und uns helfen möchte. Und das ist, finde ich, eine tolle Ermutigung.
10. Gibt es Dinge, die zwischen Deiner Heimat-Gemeinde und der Gemeinde in Nümbrecht sehr verschieden oder vielleicht auch sehr ähnlich sind? Wenn Du magst, kannst Du gerne 2-3 Beispiele nennen.
Meine Heimat-Gemeinde ist eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde, daher ist der größte Unterschied, dass ich nicht aus einer Landeskirche komme. Wobei ich erstaunt bin, wie ähnlich Vieles ist.
Hier in Nümbrecht fällt mir außerdem auf, dass total viele engagierte Jugendliche und junge Erwachsene in der Gemeinde sind, was ich sehr beeindruckend finde.

11. Ein kleiner Themen- und Zeitwechsel vom Hier und Jetzt in Richtung Zukunft: Weißt Du schon, was Du nach Deinem FSJ machen möchtest, oder ist da noch alles offen?
Ich werde erstmal wieder zu meinen Eltern ziehen und von dort aus Praktika und einen Minijob machen. Und ab Oktober startet dann hoffentlich meine Ausbildung für Logopädie.
12. Das klingt doch nach einem guten Plan! Noch eine letzte Frage: Lange bist Du jetzt tatsächlich nicht mehr in Nümbrecht, oder?
Ja, das stimmt. Leider ist meine Zeit hier in Nümbrecht auch fast schon wieder vorbei. Am 31. März endet mein FSJ bereits und dann werde ich erstmal zurück in meine Heimat ziehen. Auch wenn ich mich nach 1 1/2 Jahren sehr darauf freue, nach Hause zu kommen, werde ich Nümbrecht und die Zeit hier sehr vermissen.

Das können wir so nur zurückgeben: Wir sind sehr froh und dankbar, dass Bernice bei uns ist (oder bald war) und freuen uns sehr darauf, wenn wir sie auch in Zukunft vielleicht noch das ein oder andere Mal in Nümbrecht sehen werden. Vielen Dank an Bernice für das Interview, aber vor allem für ihren großen Einsatz in Nümbrecht an den verschiedensten Stellen – DANKE! 🙂








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