Vereinigter CVJM Nümbrecht e.V.

Interview mit Lynn Schuster: So lief das FSJ

Heute steht das zweite Interview unserer „FSJ-Reihe“ an! Unsere heutige Interviewpartnerin ist nämlich Lynn Schuster, die – genauso wie Mara vor einer Woche – aus Nümbrecht kommt, jetzt ein FSJ macht und uns ein bisschen von ihr und ihrem FSJ berichten wird. Wir können auch hier gespannt sein! 🙂

Zur Erinnerung: Dieses Interview ist Teil eines kleinen Experiments: Wie vor einer Woche geht es wieder um ein FSJ, wieder um jemanden aus unserer Gemeinde, der woanders hingegangen ist. Und wir werden die gleichen Fragen stellen wie vor zwei Wochen! Schauen wir mal, wie das Ergebnis aussieht. 😉

1. Hallo Lynn – schön, dass Du Dich auf dieses Interview einlässt! Aber fangen wir mal vorne an: Wo genau kommst Du her? Und wer gehört zu Deiner Familie?
Hallo, freut mich hier zu sein. Ich bin Lynn und komme aus dem Ort Bruch. Zu meiner Familie gehören meine Eltern Ulrike und Manuel und unser Hund Sam.

2. Woher kann man Dich als Mitglied der Nümbrechter Gemeinde kennen? Also wo in der Gemeinde tauchst Du normalerweise auf oder warst Du zu finden?
Ich bin in der Winterborner Kirche groß geworden, aber vielleicht hat man mich das ein oder andere Mal im Jugendgottesdienst Relate gesehen. Dort habe ich in der „Back-Up-Band“ Schlagzeug gespielt.

3. Vergangenes Jahr hast Du hier in Nümbrecht Dein Abitur gemacht. Mit ein bisschen Abstand zur Schulzeit: Lieber nochmal in die Schule, oder bist Du froh, dass es „endlich“ vorbei ist?
Auch wenn ich die Schulzeit sehr genossen habe, genieße ich auch die Zeit ohne Prüfungen und Lern-Stress sehr! Ich bin also doch echt froh, dass es vorbei ist. 🙂

4. Nach der Schule hast Du Dich dafür entschieden, ein FSJ zu machen. Wo machst Du das FSJ, wie lange bist Du schon dort und wie lange bist Du dort noch aktiv?
Ich bin seit dem 2.9.2024 in der Klostermühle. Die Klostermühle ist ein Freizeitheim und eine Bibelschule von den Fackelträgern und mein FSJ geht noch bis zum 31.8.2025.

5. Welche Aufgaben gehören für Dich in Deinem FSJ dazu? Du kannst ja mal 2-3 nennen, die Dir gut gefallen – und wenn Du magst auch 1-2, auf die Du gut verzichten könntest. 😉
Ich bin im Gästeteam, also viel an der Programmgestaltung beteiligt, was mir sehr viel Freude bereitet. Ich würde sagen die Anspiele, die wir für Kinder und Teens vorbereiten und „vorführen“ sind echt immer sehr witzig. Vor allem mit den Kindern Spiele zu spielen und draußen Zeit zu verbringen ist immer sehr wertvoll.
In unserem Buchladen zu arbeiten ist aber auch immer ein Highlight. Unser Büro
oder andere Orte aufräumen, müsste nicht sein 😉

6. Gab es auch irgendwelche besonderen Situationen, Momente oder Erfahrungen, vielleicht sogar eine bestimmte, an der Du uns teilhaben lassen möchtest?
Wir machen bei den Konfis oft „Gute-Nacht-Runden“, bei denen wir zu zweit auf die Zimmer gehen und noch ein wenig über den Tag quatschen. Bei einer Gruppe hatten wir echt stille und verschlossene Mädels, was dann nicht immer so leicht ist. Am letzten Abend ist dann aber ein mega gutes Gespräch entstanden. Die drei haben uns sehr viele Fragen gestellt, auch viel über unsere Erfahrungen mit Jesus
und unsere Beziehung zu ihm. Sie hatten auf einmal richtig großes Interesse und so Erlebnisse sind einfach schön.

7. Was hat Dich dazu bewegt, nach der Schule ein FSJ zu machen? Und würdest Du nun, gegen Ende des FSJs, auch anderen jungen Menschen ein solches FSJ empfehlen?
Für das FSJ hatte ich mich entschieden, um eine Abwechslung vom Lernen zu haben, eigenständiger zu werden, persönlich zu wachsen und meine Beziehung zu Jesus zu stärken. Ich kann ein FSJ zu hundert Prozent empfehlen, denn ich durfte so viel lernen, wachsen und vor allem sehr viele wunderbare Menschen
kennenlernen.

8. Wie geht es bei Dir nach dem FSJ weiter? Gibt es da schon Ideen oder sogar einen Plan?
Ab dem 16.9.2025 studiere ich in Marburg „praktische Theologie und soziale Arbeit“ an der Ev. Hochschule TABOR.

10. Noch eine letzte Frage: Gibt es irgendetwas, das Du aus Deinem FSJ mitnimmst, von dem Du denkst, dass es auch Nümbrecht als Gemeinde guttun würde?
Ich habe auf jeden Fall viele neue Ideen für Spiele, Theaterstücke und kreativ Programm mitgenommen. Vielleicht kann man da an der einen oder anderen Stelle noch etwas einbringen. Außerdem durfte ich erleben, wie wichtig es gerade für junge Menschen ist, dass andere Christen Zeugnis geben und erzählen, was sie mit Jesus erleben, wie sie ihren Alltag mit ihm gestalten und auch, wo sie Schwierigkeiten haben. 🙂

Vielen Dank Dir für das Interview, Lynn! Schön, dass Du uns zeigen konntest, dass man auf der Klostermühle auch deutlich länger als ein Konfi-Wochenende lang eine (sehr) gute Zeit haben kann! 😉 Trotzdem auch schön, wenn Du zumindest kurz wieder hier bist, bevor dann schon sofort das nächste Kapitel losgeht. Aber vielleicht ist ja auch im neuen Kapitel immer wieder mal Zeit, um kürzer oder länger in der Heimat vorbeizuschauen. 🙂