Zwei Wochen Jugendfreizeit liegen hinter uns. Unter dem Motto „la dolce vita“ haben wir uns intensiv damit auseinandergesetzt, wie das wahre „süße Leben“, nämlich das Leben mit Jesus, aussehen kann.
Im Nordosten des schönen Italiens, in Arta Terme, hatten wir hervorragende Bedingungen dafür: Mitten in den karnischen Alpen, oft warme, aber auch nicht zu heiße Temperaturen, einen erfrischenden Bergbach in der Nähe, und die Adria-Küste knapp 90 Autominuten entfernt. Da kann sich das Leben schnell „süß“ anfühlen.
Unsere Meetings hatten immer italienische Titel und haben verschiedene Facetten unseres gemeinsamen Lebens mit Jesus beleuchtet. Dabei haben wir bemerkt, dass sich sogar das Leben mit Jesus nicht immer nur „dolce“ (süß) anfühlt, sondern auch manchmal sauer wie „il limone“ (Zitrone). Über verschiedenste Aspekte des Lebens haben wir aber nicht nur gemeinsam als große Gruppe in Inputs nachgedacht, sondern auch in Kleingruppen in an das Thema anknüpfenden Workshops. In denen wurden die Themen dann mal mit Bastelangeboten, mal mit Nudelteig, in Diskussionsrunden, theologisch tiefergehenden Einheiten oder auch mit Musik oder einem ordentlichen Workout vertieft.
So konnten die verschiedensten Interessen von 66 Teilnehmenden, die unterschiedlichste Prägungen und Randbedingungen im Gepäck hatten, gut abgedeckt werden – bei je 6 Workshops pro Thema war wirklich für jede und jeden etwas dabei. Das war für die 14 Mitarbeitenden zwar sehr aufwendig, hat sich aber definitiv gelohnt! 🙂
An einem üblichen Tag sind wir nach dem Frühstück mit den Meetings in den Tag gestartet und hatten sowohl nach dem Mittagessen als auch nach dem Abendessen noch je einen Programmblock. Dabei war das Programm sehr vielfältig: Während verschiedene Hobbygruppen mehrfach auf dem Plan standen, wurden die meisten Programmpunkte nur ein Mal durchgeführt.
Dabei reichte das Spektrum von einer humorvollen Black-Box-Night, bei der man bloß nicht zu viel lachen durfte, über den Geländespiel-Klassiker Siedler und einem Public-Viewing vom WM-Finale bis hin zu dem traditionellen GALA-Abend, der dieses Jahr ausnahmsweise in der Mitte der Freizeit als venezianischer Maskenball stattfand. Aber natürlich durfte auch dieses Jahr ein „Seelauf“ (der eigentlich eher ein Bergbachlauf war) oder auch ein „pomeriggio italiano“ (italienischer Nachmittag), eine Dorfrallye oder auch ein neu entwickeltes Geländespiel („Macht & Geld“) nicht fehlen. Das klingt alles ziemlich voll gepackt – und das war es grundsätzlich auch! Aber nicht zu voll – denn immer mal wieder war auch Zeit für Lagerfeuer oder sogar einen Wellnessabend oder auch Gesellschaftsspiele. Der Mix macht es eben! 🙂
Das waren also „übliche“ Tage. Entsprechend muss es auch „unübliche“ Tage gegeben haben. An diesen waren wir unterwegs: Drei Mal waren wir am schönen Strand von Grado an der Adria-Küste. Das Strand-Aufbau-Team ist an den Tagen jeweils vorgefahren, um 45 Sonnenschirme – bzw. ab dem zweiten Strandtag 44, da ein Schirm dem beinahe nordseeartigen Wind zu Beginn des ersten Strandtages zum Opfer gefallen war 😉 – fachgerecht zu installieren, ein 40 l Wasserfass aufzustellen, unser Anwesenheitssystem herzurichten und diverse Sport- und Spielmaterialien vorzubereiten.
Kurz zusammengefasst: Für gut 85 Personen wartete an den Strandtagen quasi unser eigener Strandabschnitt auf uns. Dazu ein seeeehr seichter Einstieg in die Adria, der zum Ballspielen, Toben und Sich-Treiben-Lassen hervorragend geeignet war – mehr oder weniger eine riesige Spiel- und Badewanne, wie gemacht für uns als Jugendfreizeit. 🙂
Aber es gab auch noch andere „unübliche“ Tage: Am Anfahrtstag machten wir einen Stopp in der Stadt Salzburg und sahen uns dort die Festung Hohensalzburg an. Am Abfahrtstag besuchten wir die schöne und oft unterschätzte Hafenstadt Triest. Außerdem gab es einen richtigen Highlight-Ausflug nach Venedig: An diesem Tag sind wir mit Abstand am frühesten aufgestanden und waren auch mit Abstand am spätesten im Bett. Aber es hat sich gelohnt! Denn sowohl der Dogenpalast als auch Vaporetto-Fahrten über die Kanäle von Venedig sowie Spaziergänge und Co über die Brücken und durch die Gassen von Venedig waren definitiv ein unvergessliches Erlebnis. Wobei der Sonnenuntergang in Triest auf der „molo audace“ direkt am Meer sicherlich ebenso unvergesslich und ein absolut gelungener Abschluss der Freizeit vor der langen Busfahrt nach Hause war. 🙂
Meetings – musikalisch übrigens auch dieses Jahr wieder durch Teile der Relate-Band begleitet – Programm, Strand, Städteausflüge – ein bunter Blumenstrauß an Aktivitäten, die unsere Freizeit geprägt haben und sie zu dem gemacht haben, was sie am Ende war: Eine unglaublich gesegnete Zeit mit viel Bewahrung, ganz viel Spaß und Action und vor allem mit Jesus im Mittelpunkt.
Dankbar für diesen Segen schauen wir zurück und bedanken uns hiermit noch einmal bei allen Mitarbeitenden inkl. unserem hervorragenden Küchenteam sowie allen Personen, die in der Heimat die Freizeit im Gebet mitgetragen haben.
Nach der Freizeit ist übrigens vor den Gruppenstunden: Wir hoffen und beten, dass der Weg vieler Jugendlicher in Teenykreisen, in der „alten“ Schmiede, im Relate und Co weitergeht und man sich hoffentlich wiedersieht, bevor es im kommenden Sommer wieder in den Bus geht, um die nächste Freizeit anzutreten. Dann geht es allerdings nicht in den Süden, sondern in Richtung Norden… 😉





































































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