Natascha Jung – Rundbrief Februar

Ein freundliches Gruezech aus dem schönen Beatenberg!!!

Mittlerweile befinde ich mich seit ungefähr 10 Tagen in Beatenberg auf dem SBT und konnte mich schon etwas einleben. Perfekter Zeitpunkt, um euch schon mal ein bisschen was wissen zu lassen!

Neben den schönen Fotos von dieser atemberaubenden Aussicht gibt es auch schon Einiges zu erzählen:

Ich kann vorweg sagen, dass in der vergangenen Woche so viel passiert ist, dass ich das Gefühl habe, schon viel länger hier zu sein. Bestärkt wird das Gefühl durch die wirklich sehr gute Gemeinschaft hier. Alle, meine neuen Mitstudenten und ich, wurden herzlichst empfangen und auch des weiteren sehr freundlich aufgenommen, sodass das Einleben leichtfiel und schnell neue Freunde gefunden werden konnten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Den 2.2., den ersten Samstag, haben wir mit einem Kennenlernabend abgeschlossen, bei dem man schon mal mit dem Rest seiner Klasse bekanntmachen konnte. Da ich ja nur das zweite Halbjahr des Studiums mitmache, war das eine gute Möglichkeit, nicht nur die neuen Studierenden, sondern auch die “alten” kennenzulernen.

Dann stand auch schon bald das nächste Spannende an: Die Fächerwahl.  In dem Studiengang “Praktisch Christsein” gibt es nämlich sowohl Pflicht-, als auch Wahlfächer. Gar nicht so einfach, sich da zu entscheiden. So wissbegierig, wie ich bin, habe ich aber fast alle Fächer gewählt und bin gespannt, welche Herausforderungen das noch mit sich bringt! Aktuell ist mein Stundenplan gut gefüllt, was ich aber auch als gut empfinde. Meine Fächer sind: Homiletik (Predigtlehre), Exegese (Bibel auslegen), Entdecken woran man glaubt und Der Philipperbrief. Aber es wird auch viel Platz im Stundenplan für Gebete freigeräumt. Die Gebete sehen dabei ganz unterschiedlich aus:

  • Klassengebet (Gebet je Montag innerhalb einer Klasse)
  • Gebet von allen Studierenden zusammen
  • Gebet von Studierenden und Mitarbeitern
  • Missionsgebet (jeden Freitag in festen Gruppen)

Die Abende stehen eigentlich immer zur freien Gestaltung zur Verfügung. Es wird ein Chor angeboten, dem ich auch beigetreten bin, der je einmal in der Woche probt. Außerdem wird auch das Volleyballspielen angeboten, was mich als leidenschaftliche Volleyballerin ebenfalls sehr glücklich macht. Zudem gibt es auch noch weitere freie Angebote wie Gebetsabende, Abendmahl, Lobpreisabende und noch vieles mehr.

Also, wie ihr seht: Langweilig ist mir nicht! Generell, wie schon weiter oben berichtet, ist die Zeit dauerhaft geprägt von Gemeinschaft und bisher auch nur von guter. Das gemeinsame Essen und auch die freien Stunden nachmittags (wenn man nicht arbeiten muss), laden zu guten Gesprächen ein.  Auch mit meiner Zimmermitbewohnerin verstehe ich mich sehr gut.

In der ersten Woche ist so viel passiert und es sind so viele neue Eindrücke für mich. Ich habe das Gefühl, dass Gott mich schon jetzt, nach dieser doch kurzen Zeit, anfängt zum Guten zu verändern und ich immer mehr von ihm lerne. Es ist wirklich spannend und ich freue mich auf alles weitere, das ich erleben und lernen darf. Ich bin der festen Überzeugung, dass Gott Großes mit mir vorhat und diese Woche (natürlich) nur der Anfang war.

So wohl ich mich hier fühle, denke ich doch auch oft an Euch (und vermisse Euch), meine Heimatgemeinde, und erzähle immer wieder davon, wie großartig und wertvoll meine Gemeinde ist. Ich bin Euch so unendlich dankbar, dass Ihr mir helft, diese Zeit hier zu ermöglichen. Das ist wirklich nicht selbstverständlich und ich weiß das sehr zu schätzen.

Also nochmals, vielen, vielen Dank für eure Unterstützung! Eure Spenden, eure lieben Nachrichten, die mich erreichen und euer Gebet. Ich kann es kaum fassen, dass schon fast die Hälfte der nötigen Spenden zusammengekommen ist, obwohl ich erst so kurz hier bin.

Ich danke Gott und ich danke Euch 🙂

Zum Abschluss noch ein Vers, der mich nicht mehr loslässt, seit wir ihn im Philipperbrief besprochen haben: „Denn Christus ist mein Leben und das Sterben für mich nur Gewinn.“ Phil. 1,21
Paulus beteuert hier, mit welcher Hingabe er an Jesus glaubt. Ich schätze, davon kann man sich eine ganz dicke Scheibe abschneiden. Wie gut, dass man nie aufhört im Glauben zu wachsen.

Mit ganz lieben Grüßen,

Eure Natascha 🙂