Vereinigter CVJM Nümbrecht e.V.

Platz der Begegnung wurde offiziell eröffnet!

Wir befinden uns im Jahr 2024. Der kleine Asche-Sportplatz unterhalb des Gemeindehauses in Bierenbachtal hat seine beste Zeit längst hinter sich. In letzter Zeit wird sogar die Umrandung zunehmend morsch und auf dem Platz macht sich immer wieder Unkraut breit. Für Kinder- und Jugendarbeit ist das kein guter Zustand mehr. Für Menschen aus dem Ort ohnehin nicht. Es ist klar: So kann es nicht bleiben, jetzt muss etwas getan werden!

Von ersten Gedanken, die Asche abzutragen und einen neuen Bodenbelag aufzubringen, entwickeln sich Konzepte, die weiter gehen und man beginnt, den Platz in Bierenbachtal größer zu denken. Aus einem kleinen Sportplatz wird – zumindest im Kopf – ein Platz der Begegnung. Ein Platz, an dem sich Jung und Alt gerne aufhält. Ein Platz, an dem man sich gerne bewegt und verausgabt, aber auch gerne verweilt und entspannt. Ein Platz, an dem sich verschiedene Menschen begegnen können und ein neues Miteinander entsteht.
Das ist ja ein netter Gedanke – aber so ein Platz muss schon eine Menge bieten. Und das kostet jede Menge Geld. Weit über 100.000 €. Am Ende möglicherweise sogar über 150.000 €. Wie soll das gehen? Das haben wir als CVJM uns gefragt.

Aber wir haben darauf auch eine Antwort gefunden:
Mithilfe finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Stiftung, einer Finanzspritze für das Flutlicht durch die GWN und einem Förderantrag für das LEADER-Förderprogramm sollte die Finanzierung gelingen. Und wenn es Gottes Plan für uns und den Platz in Bierenbachtal sein sollte, dann würden wir ja vielleicht sogar Förderzusagen erhalten.

Und die kamen dann auch! Erst von der Sparkassenstiftung und dann im November 2024 auch die große Förderzusage von LEADER, die eine finanzielle Unterstützung von knapp 100.000 € bedeutete. So war klar: Wir können machen! Und wenn man unseren vorigen Gedankengang konsequent zu Ende denkt: Wir sollen machen. Also ging es langsam aber sicher in die Umsetzung. Von der finalen Förderzusage durch die Bezirksregierung im Frühjahr 2025 bis zum Herbst des gleichen Jahres wurde aus dem schwer in die Jahre gekommenen Asche-Platz unterhalb des Gemeindehauses in Bierenbachtal ein kleines „Sportlerparadies“, das vom Ansatz her aber nicht beim Sport hängen geblieben ist, sondern wirklich weit darüber hinaus geht.

Es ist ein Platz der Begegnung entstanden, der verschiedenste Menschen und Altersgruppen zusammenbringt. Ein Ort, an dem viele Personen sich begegnen können und in diesen Begegnungen teilweise ein ganz neues Miteinander entdecken können. Und darüber hinaus vielleicht auch immer wieder Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, die der CVJM in Bierenbachtal anbietet, aber auch der Kirchengemeinde, neu wahrnehmen.

Genau dieser Platz wurde nun Anfang Mai auch offiziell eröffnet und mit einem an die offizielle Eröffnung angrenzenden Spielenachmittag eingeweiht. Und an diesem Tag war der Platz – trotz teils nassem Wetter – sofort das, was sein Name verspricht: Ein Platz der Begegnung. Ein Ort, an dem viele Menschen zusammenkommen und ins Gespräch kommen, die sich sonst vermutlich nicht einmal grüßen würden. Beim Spielenachmittag konnte man auch sofort merken: Kinder und Jugendliche betreuen, Angebote für sie zu schaffen und ihnen dabei noch etwas mit auf den Weg zu geben, das sie wirklich weiter bringt, das ist und bleibt einfach unser Fachgebiet. Da sprechen die Bilder aber bestimmt für sich. 😉

Lasst uns das nutzen, um Hemmschwellen zueinander abzubauen. Lasst uns miteinander ins Gespräch kommen und diese Stimmung und den Grundgedanken des Platzes in Bierenbachtal bewahren. Denn dort, wo sich Menschen „echt“ begegnen, da kann etwas wachsen.
Und Wachstum tut einerseits sicherlich uns als Gesellschaft gut, aber auch uns als CVJM und Kirchengemeinde.

Vielen herzlichen Dank noch einmal für die Unterstützung, die wir bei dem Projekt auf vielfältige Art und Weise durch die LEADER-Förderung, die Sparkassen-Stiftung, die GWN und viele private Spenderinnen und Spender sowie durch einige helfende Hände bei der Realisierung des Projektes erfahren durften.
Der größte Dank geht aber an unseren „Bauherrn“ Jesus Christus, der beim Projekt viel Segen und Gelingen geschenkt hat.

Nun heißt es: nutzen, bewahren, genießen und begegnen. Denn diesen Platz sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. 🙂