Tür 14 – ein gelungener Mitarbeiterdankesabend mit Samuel Koch

Der 12.12.2019 war dieses Jahr für viele Mitarbeiter der Kirchengemeinde Nümbrecht und des CVJMs ein besonderer Tag und schon seid Wochen – wenn nicht Monaten in dem Kalender eingetragen.

Die alljährliche Mitarbeiter -Weihnachtsfeier stand an – aber dieses Jahr sollte es etwas ganz besonderes sein.

Ein ganz besonderes Gast hat dieses Jahr die Weihnachtsfeier gestaltet – die Rede ist von Samuel Koch.

Wer kennt ihn nicht – vor allem nach seinem tragischen Unfall bei Wetten dass… im Jahr 2010.

Samuel Koch war ein leidenschaftlicher Kunstturner, der so sagte er selber, bis zu 12 Trainingseinheiten in der Woche hatte. Bei Wetten dass wollte er mit ganz speziellen Sprungfedern über fahrende Autos springen – fünf Stück sollten es innerhalb von drei Minuten sein.

Bei dem vierten Auto – das ausgerechnet sein Vater fuhr – passierte dann das Unglück und er prallte mit dem Kopf auf den Boden. Die Sendung wurde sofort abgebrochen und Samuel wurde ins Krankenhaus gefahren.

Bei diesem tragischen Vorfall hat er sich viermal das Genick gebrochen und ist seid dem vom Hals abwärts gelähmt.

 

Und eben der Samuel Koch war jetzt also in Nümbrecht. Zum ersten Mal in seinem Leben.

Wenn man die Möglichkeit hat Samuel Koch kennen zu lernen und einen Teil seiner Geschichte so hautnah zu erleben, dann wird man immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück katapultiert.

Da sitzt jemand vor einem der leidenschaftlicher Sportler war und plötzlich innerhalb kürzester Zeit keine Kontrolle mehr über seinen Körper hat – von 100 auf 0. Rund um die Uhr hat er Assistenten und braucht selbst zum Niesen jemanden, der genau in diesem Moment seinen Brustkorb hält, damit er nicht aus dem Rollstuhl fällt.

Dinge über die wir uns gar keine Gedanken machen, wir niesen einfach.

Samuel Koch war und ist ein gläubiger Christ – der trotz des schweren Schicksalsschlag den Glauben an Gott nicht verloren hat – vielmehr ist er stärker geworden.

 

Durch die Geschichte von Samuel Koch wird mir bewusst, wie gut wir es haben. Wir können uns frei in der Welt bewegen und sind trotzdem immer wieder undankbar. Mir selber geht es auch so – mal ist das Wetter so schlecht, dass man nicht rausgehen möchte oder ein anderes Mal stört es uns vielleicht dass wir im Haushalt helfen müssen.

 

Aber wir können einfach rausgehen, wenn wir wollen und können die Hausarbeit einfach machen.

 

Ich denke, ich spreche für alle Mitarbeiter, wenn ich sage, dass dieser Abend sehr beeindruckend und ermutigend war.

Das Video habe ich zufällig im Internet gefunden – fand es sehr beeindruckend und wollte es euch nicht vorenthalten 🙂