Wer kennt es nicht – dieses klassische Weihnachtsgedicht.
Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal irgendwo aufsagen müssen.
Ich habe auch ein Weihnachtsgedicht gefunden, dass mich sehr bewegt hat und mich zum Nachdenken angeregt hat.
Ein Weihnachtsgedicht
Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Wen nach Innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinschaut
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde
Eigentlich schade, wie viele Menschen die Advents – und Weihnachtszeit erleben. Viele haben den Bezug zum Gott und der Kirche verloren.
Aber was haltet ihr von einem Perspektivwechsel?
Gott kommt auf die Erde
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Nichts wird sich verändern
Ich kann unmöglich glauben
Dass Gott fehlt
Es ist doch ganz klar
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinschaut
Ich weigere mich zu glauben
Dass die Zeit rast
Es ist doch so
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Ich glaube nicht
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Nein, die Wahrheit ist
Advent heißt Warten
Ist euch aufgefallen, was das besondere an diesem Weihnachtsgedicht ist. ? Nicht – dann verrate ich es euch 🙂
Liest man es von oben nach unten, dann bekommt man den Eindruck dass sich der Verfasser dieses Gedichtes nicht auf Weihnachten freut und die Advents- und Weihnachtszeit als stressig empfindet.
Ich denke, dass geht vielen Menschen so – Menschen, die von der biblischen Weihnachtsgeschichte leider nichts wissen wollen.
Liest man das Gedicht aber von unten nach oben (ich habe es auch aber so aufgeschrieben, dass ihr normal von oben nach unten lesen könnt), dann bekommt man einen ganz anderen Eindruck.
Es ist das gleiche Gedicht.
Gott kommt als Mensch auf die Erde – in einem kleinen und dunklem Stall ganz schöne Technik.
Der Retter der Welt liegt in Windeln gewickelt in einer einfachen Krippe mit Stroh. Kein Schnickschnack. Jetzt haben sich die Verheißungen aus dem alten Testament bewahrheitet.
Ja die Zeit rast – schon wieder ist Dezember. Ich kann mich noch gut an das letzte Weihnachtsfest erinnern. Das Jahr ist wieder viel zu schnell rum gegangen – aber wir haben viel erlebt. Gott hat dich und mich getragen – durch Höhen und durch Tiefen.
Lasst uns gemeinsam versuchen, in den nächsten Tagen zur Ruhe zukommen. Den Trubel der Weihnachtszeit hinter uns zu lassen und uns auf das zu konzentrieren – das unseren christlichen Glauben ausmacht – das Kind in der Krippe – Jesus der Retter der Welt.
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